Brauch: die Zwiebel als Wetterfrosch

Die „Zwölften“ ist ein Brauch aus Norddeutschland. Es ist noch etwas früh für diese Anleitung, aber vielleicht freuen Sie sich jetzt schon darüber, dass es so was überhaupt gibt? Auf jeden Fall wird die Anwendung ein schöner Spaß werden und Erstaunliches zu Tage fördern. Dessen können Sie gewiss sein.

Diesen Brauch wenden Sie an den folgenden zwölf Tagen nach Weihnachten an. Am 06.01. (heilige drei Könige) ist der letzte Tag, d. h. Sie beginnen am 2. Weihnachtstag, d. 26.12.

Die „Zwölften“ = zwölf Zwiebeln stehen der Reihe nach für Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November und Dezember.

Sie nehmen zwölf Zwiebeln, höhlen diese aus, geben in diese eine kleine Schicht Salz und stellen Sie dann außerhalb des Hauses/der Wohnung an einen trockenen Platz. Das machen Sie am 26. Dezember. Am 06. Januar gucken Sie sich dann das Ergebnis an.

Diejenigen Zwiebeln die innen trocken sind, stehen für trockene Monate, diejenigen Zwiebeln die innen feucht sind, stehen für nasse Monate. Das hilft vielleicht auch etwas bei der Urlaubsplanung.

Hinweis: diese Wetter-Prognose betrifft dann Ihre Region und nicht ganz Deutschland oder gar der gesamten Welt. Das liegt daran, dass die Zwiebeln in Ihrer Region als Orakel ihren Dienst erweisen.

Landwirte – vor allen Dingen an der dänischen Grenze, haben die Einfuhr ihrer Ernte danach geplant.

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