Astro-Schule für die Liebe: Teil I – die Elemente

 Liebes-Astrologie für Anfänger

Um einen netten und einfachen Einstieg für Sie zu finden, beginnen wir mit den Elementen Feuer, Erde, Luft und Wasser. Keine Sorge, das klingt jetzt langweiliger als es ist. Wenn Sie die Zusammenhänge der Elemente begriffen haben, können Sie spielerisch mit diesen jonglieren und haben schon hier eine hohe Trefferquote. Sie können nämlich schon vorab eine kleine Prognose stellen, wenn nämlich zwei Tierkreiszeichen unterschiedlicher oder gleicher Elemente aufeinander stoßen. Das kann in der Partnerschaft sein – Beispiel er ist Widder = Feuer, sie ist Steinbock = Erde oder im Job, der Chef ist ein Skorpion = Wasser und die Praktikantin ist ein Krebs = Wasser. Da können Sie für sich schon vorher herausfiltern, ob die beiden Elemente der betreffenden Personen miteinander harmonieren oder nicht.

Die vier Elemente

Wir beginnen mit den Elementen, die der Reihe nach aus Feuer, Erde, Luft und Wasser bestehen. Würde man diese einzelnen Elemente miteinander verbinden, ergibt sich aus diesen heraus schon eine gewisse Logik. Diese Logik kann man auch als Gedankenspiel anwenden, wenn es sich zum Beispiel auch um Partnerschaftsvergleiche handelt. Dadurch kann man auch Stärken erkennen und zugleich fördern. Teamarbeit im Job würde dadurch wesentlich erleichtert, eine partnerschaftliche Beziehung dadurch besser zum Ergänzen gebracht.

Beispiel Erde und Wasser. Die Erde wird mit Wasser befeuchtet, so dass auf dieser etwas wachsen und gedeihen kann.

Oder nehmen wir das Element Feuer, welches unbedingt neben ordentlichem Brennmaterial, Sauerstoff, also Luft benötigt, um am Leben gehalten zu werden. Feuer und Wasser stehen bei diesem Gedankenspiel ein wenig in Opposition, denn das Feuer könnte das Wasser zum Kochen oder gar Verdunsten bringen oder aber im umgekehrten Fall würde Wasser das Feuer löschen.

Luft und Wasser können sich ergänzen, wenn man diese mischt und so eine Art „Selters“ erhält oder aber wenn man Wasser als Meer betrachtet und der Luftraum an diesem angrenzt, wenn es nicht stürmt, dann hat man eine neutrale Zone.

Die Zusammenstellung Erde und Luft ist jetzt weniger aussagekräftig, Luft lockert den Boden auf und auch braucht die Erde Sauerstoff, um zu atmen. Würde man diese Kombinationen auf die Tierkreiszeichen beziehen und dann die Menschen mit diesen vergleichen, bzw. wie Menschen untereinander miteinander umgehen, so hätte man eine logische Schlussfolgerung.

Bevor wir die sechs möglichen Konstellationen untereinander ver- und abgleichen können, bringen ich Ihnen die einzelnen Energien näher.

  1. Element Feuer – TKZ Widder, Löwe, Schütze (Planeten Mars, Sonne, Jupiter; Häuser 1, 5 und 9)

Um das Element genau definieren zu können, sollte man sich vor Augen führen, was Feuer alles ausmacht. Es ist nicht materiell, sondern benötigt Materie, um am Leben erhalten zu bleiben. Es ist heiß und hell – es leuchtet. Je mehr Brennmaterial vorhanden ist, desto schneller und weiter breitet sich das Feuer aus – und hinterlässt Asche (= Erde). Feuer will expandieren und während Feuer etwas ganz rasch niederbrennt (was dann nachher nicht mehr zu gebrauchen ist), entstehen laute Geräusche durch Knacken und Knistern. Ist kein Brennmaterial vorhanden, dann stirbt es.

Auf den Menschen übertragen, die eine Feuerbetonung haben, kann man das folgendermaßen betrachten:

Ich erwähnte die Helligkeit – feuerbetonte Menschen sind meist hellhäutig, haben blonde oder rotblonde Haare und meist zieren Sommersprossen ihr Gesicht. Sie wollen Terrain erobern, weil sie neugierig und begeisterungsfähig sind. Das Interesse kann aber schnell erlöschen, wenn nicht ständig neues Input hin zu kommt. So wie bei dem Feuer selbst, wenn kein Brennmaterial mehr vorhanden ist, dann stirbt das Feuer. Mit viel Tamtam (knacken und knistern) macht man sich Gebiete (Material) zu Eigen und sucht immer nach neuen Materialien, um Begeisterung am Leben zu halten. Bei den verschiedenen TKZ sind die Interessen allerdings unterschiedlich und somit die Eroberungsgebiete zu differenzieren. Der innere Trieb der Eroberung und Expansion ist aber der gleiche.

Merke:

Der Feuertyp ist sehr aktiv, ist schnell begeistert und neigt zur Ungeduld. Wiederholungen und Routine langweilen den Feuertypus und können ihn gar zermürben.

  1. Element Erde – TKZ Stier, Jungfrau, Steinbock (Planeten Venus, Chiron, Saturn; Häuser 2, 6 und 10)

Betrachten wir das Element Erde, dann wird schnell klar, mit dieser Materie passiert von sich aus nicht sehr viel. Erde liegt so herum, ist staubig, trocken und man kann es anfassen. Um Leben in das Element Erde zu bekommen, benötigt man Bakterien, Wasser oder aber auch Wind (Luft). Für sich alleine ist die Erde ganz einfach tot, starr und unflexibel. Ohne Erde, ohne Grund und Boden, gäbe es uns Menschen nicht, so ist dieses Element von großer Bedeutung.

Auf den Menschen übertragen, die eine Erdbetonung haben, kann man folgende Punkte festhalten: diese Menschen sind wenig beweglich, meist heimatverbunden, hängen an Materie und Besitz. Sie mögen keine Veränderungen und Fantastereien, alles muss greifbar sein, denn die Erdgattung ist sehr bodenständig. Sie lieben Sicherheit, Abgrenzungen, die Familie und eine gesunde Existenz. Sie sind die Realisten, sie mahnen zur Vorsicht und haben immer einen vollen Kühlschrank, weil Horten ebenfalls ein Attribut von erdbetonten Menschen ist.

Merke:

Der Erdtyp lässt sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen, ist meist unflexibel, pflichtbewusst, setzt sich stur durch und frisst Probleme in sich hinein.

  1. Element Luft – TKZ Zwilling, Waage, Wassermann (Planeten Merkur, Venus, Uranus; Häuser 3, 7 und 11)

Luft kann stehen, aber es kann sich aber auch aus einem lauen Lüftchen ein Sturm entwickeln. Luft brauchen wir zum Atmen. Es ist unsichtbar, riecht und schmeckt nicht. Wir können Luft aber auf unserer Haut und den Haaren spüren und sehen, wenn Luft Dinge in Bewegung bringt. Windräder z. B. die man zum Erzeugen von Energie benötigt. Luft ist nützlich, aber irgendwie auch neutral, es sei denn, es überträgt Gerüche. Was in einem Kuhstall vielleicht auch mal unangenehm sein kann.

Wie wir festgestellt haben, ist Luft eigentlich neutral. So kann man auch die Menschen betrachten, die dem Element Luft zugeordnet werden. Man kann sich schwer entscheiden oder aber man verteidigt unterlegene Personen, um so wieder ein Gleichgewicht zu bekommen. „Sie erzeugen Energie“ – so steht es im ersten Abschnitt und das kann man wortwörtlich nehmen, denn meist stecken kreative und rührige Menschen dahinter. Allerdings sind sie auch gerne als schwierig und launisch zu betrachten – die Kehrseite der Medaille des Kreativen. Ein Windhauch kann flüstern uns so ist die Sprachbegabung dieser Menschen zu erklären, denn sie sind überaus kommunikativ, witzig und unterhaltsam.

Merke:

Der Lufttyp ist neugierig, redet viel, hasst Routine und neigt zur Nervosität, ebenso zur mentalen Unstabilität, da er viel Abwechslung braucht.

  1. Element Wasser – TKZ Krebs, Skorpion, Fische (Planeten Mond, Pluto, Neptun; Häuser 4, 8 und 12)

Dies ist wohl das anpassungsfähigste Element, denn Wasser kann sich komplett seiner Umgebung anpassen. Es findet überall seinen Weg. Es kann stehen oder fließen. Es läuft über einen Boden, befindet sich im Glas, einer Wanne, am Fenster in Tröpfchenform, es ist durchsichtig, schmeckt nach nichts und es ist nass.

Wie wir festgestellt haben, ist neben Luft eigentlich auch Wasser neutral, jedoch hat es die Eigenschaft von Nässe in sich. Wichtig ist zu wissen, dass diese Menschen eher im Hintergrund stehen, denn sie passen sich an. Aber sie gelangen auch überall hin und das ist eine Eigenschaft, die wasserbetonte Menschen dazu verhelfen, den Dingen auf den Grund zu gehen, aber dabei tolerant sind.

Merke:

Der Wassertyp ist vielseitig interessiert, ist sensibel und neigt zur Nachgiebigkeit  Gehen wir die 6 möglichen Konstellationen, die untereinander entstehen können, mal im Gedankenspiel durch:

  1. Feuer – Erde:

Erde (Materie = Holz o. ä.) plus Feuer = Asche. Das heißt, wenn  ein feuerbetonter Typ auf einen erdbetonten Typus stößt, dann kann sich dieser für die Erde begeistern – jedoch erlischt das Interesse bald, denn die Erde ist dem Element des Feuers zu langweilig. Wenn es gut läuft, dann bringt das Feuer die Erde (= Materie kann auch aus Eisen oder ähnlichem sein) zum Glühen. Meist bleibt aber ein Strohfeuer und man verträgt sich nicht für lange Zeit.

  1. Feuer – Luft:

Zusammen ergäbe es heiße Luft oder warme Strömungen, das kann funktionieren. Jedoch braucht auch hier das Feuer das Element der Luft, um zu leben, wenn es die Luft aufgebraucht hat, dann stirbt es. Es liegt als am Feuer, maßvoll mit der Luft um zu gehen, um länger zu leben. Warme Strömungen wären der Idealfall. Je nach Typus kann aber die Luft das Feuer auch auspusten.

  1. Feuer – Wasser:

Kochendes oder warmes Wasser, vielleicht auch gasförmig, wäre eine gute Ergänzung dieser beiden Elemente. Jedoch kann das Wasser das Feuer löschen oder das Feuer das Wasser zum Verdunsten bringen. Passt also nicht so gut zusammen.

  1. Erde – Luft:

Eine langweilige Konstellation, denn die beiden Elemente können zusammen nicht soviel bewirken, stören sich aber auch nicht gegenseitig. Erde könnte durch Luft aufgelockert und mit Sauerstoff angereichert werden.

  1. Erde – Wasser:

Das zusammen ergibt einen Brei – oder fruchtbaren Boden. Ein gutes Team!

  1. Wasser – Luft:

Sprudel, Gase, Stürme – das sind die Kombis dieser beiden Elemente. Je nach Dosierung können sie sich gut ergänzen, sich nicht gegenseitig stören oder aber einen Orkan bewirken.

Mit dieser kleinen Spielerei können Sie schon am Arbeitsplatz oder in der Partnerschaft Konflikte oder Erfolge analysieren. Sicherlich fallen Ihnen zu den einzelnen Elementen noch mehr Eigenschaften ein, die Sie dann in Natura – auf uns – übersetzen können. Das hat so ein bisschen was von psychologischem Pioniergeists mit analytischem Hintergrund. Als Einstieg in die Astrologie ist das Erfassen und Beschreiben der Elemente eine tolle Übung und schärft die Möglichkeiten dieser Wissenschaft. Unendlich Zusammenstellungen sind denkbar, je nach dem, was Ihnen noch für weitere Basics der Elemente einfallen und die Kombinationen zu- und untereinander.

Hiermit wird auch gleich deutlich, wie großartig das Denkspiel der Astrologie ist. Es gibt dabei keine Grenzen und man kann die einzelnen Energien nie auf einen Nenner bringen, da diese unterschiedlich intensiv sind und jeder einzelne von uns andere Gedanken, andere Entwürfe im Kopf hat und sich sein Puzzleteil zusammen setzt.

Foto: „Danmark“, Hans-Jörg von Schroeter/flickr.com, Lizensbedingung

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